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Perspektivenwechsel

Ich erinnere mich an eine Erfahrung aus meiner Kindheit:

Sehr gern ging ich früher am Nachmittag nach der Schule in den Wald. Ausgedehnte Erkundungen führen mich vor allem in den Wald östlich meines Wohnortes. Die Umgebung war mir bekannt und vertraut.

Am einem sonnigen Wintertag streifte ich mit einem Freund durch den tief verschneiten Wald. Den Berg hinauf ließen wir die letzten Häuser hinter uns und wanderten am Steinbruch entlang durch den Schnee. Wir erreichten den Waldrand auf der anderen Seite und überquerten die verschneite Wiese. Immer weiter entfernten wir uns vom Dorf. Jetzt links abbiegen, weiter durch den Schnee, dann wieder links und wir kommen zum Dorf zurück.

Wir erreichten eine Straße die wir überquerten. Dort Stand eine Bank, welche die Wanderer zur Rast einlud. Wir setzten uns. Die Sonne schien, die Aussicht auf den Kraichgau war großartig.

In diesem Moment wurde mir klar, dass mir die ganze Gegend, die Landschaft, alles was ich sah – völlig unbekannt war. Eine völlig fremde Welt lag vor mir. Dann machten wir uns auf den Heimweg. Entlang der Straße Richtung Westen liegt unser Dorf. Nach einigen Schritten wurde mir plötzlich klar, wo wir uns befanden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektivismus

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